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![]() Da ich mich als Vermittler zwischen ihnen, dem Kaminholzkunden und dem zur Verfügung stehenden Holz aus den heimischen Forsten verstehe, komme ich nicht umhin zu erwähnen, dass der Wald neben der Buche auch die Sorten Eiche, Birke und Erle bereithält. Zu meiner Grundeinstellung gehört es die vorhandenen Recourcen sorgsam auszunutzen und keine Energie zu verschwenden!!! Darum: -- beziehe ich das Holz nur aus umliegenden Forsten (kurze Transportwege) -- verzichte ich bewusst auf "künstliche Trocknung" weil das immer einen Verbrauch großer Energiemengen, gleich welcher Art, mit sich bringt -- versuche ich das Kaminholz so trocken wie möglich dem Kunden an die Hand zu geben damit es mit einer hohen Energieausbeute verbrennen kann -- liefere ich möglichst ganze LKW Ladungen (teilbar für mehrere Kunden) in die jewelige Region, z.b. Ganderkesee, Oldenburg, Bremerhaven usw. Der Weg des Kaminholzes vom Stamm im Wald bis zu ihnen nach Hause: Die ersten Schritte im Wald: die Baumfällung, bei dickeren Stämmen immer noch von Hand. Mit der Motorsäge; in schwächeren Beständen auch mit sehr viel effektiveren Harvestern. Diese Vollernter fällen den Baum, entasten ihn und teilen den Stamm in gewünschte Längen, in einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Diese Maschinen sind allerdings sehr teuer. Nach der Aufarbeitung der Stämme folgt das Aufmessen durch den zuständigen Förster. Dann werden die Stämme an den Waldweg gerückt. Bei den schwächeren Sortiementen wird das Brennholz erst gerückt, zu großen "Bänken" am Waldweg aufgesetzt und dann vom Förster aufgemessen.
Der Transport des Holzes aus dem Forst zu uns nach Eitzendorf: Es wird ein richtiger LKW mit eigenem Kranaufbau eingesetzt der das Holz im Wald selbst aufladen und bei uns auch wieder entladen kann. Transportkapazität: ca 40 – 45 Raummeter. ![]() Die Verarbeitung bei uns auf dem Hof: Das angelieferte Rohholz muß für die Weiterverarbeitung zuerst in zwei Stärkeklassen sortiert werden. Einmal bis 30cm Durchmesser und in das Sortiment über 30cm Durchmesser. Die dünneren Stämme werden mit unserem Kran auf den "Säge- und Spaltautomat" gelegt um dort in zwei Arbeitsschritten erst geschnitten und anschließend sofort gespalten zu werden. Der Weitertransport der jetzt fertigen Scheite von der Maschine weg, passiert mit Hilfe mehrerer hintereinander geschalteter Förderbänder.
Die Lagerplätze zum Trocknen, ca 5 Meter hohe Rundsilos, werden nach dem Befüllen oben mit einer Plane (Mütze) abgedeckt. Da diese Silos freistehend im Abstand von 2 – 3 Metern zueinander plaziert sind, können der Wind und die Sonne wirken um so eine optimale Trocknung zu gewährleisten. |
So lagert das Holz jetzt ca eineinhalb Jahre. Das Beladen und Ausliefern: Ich könnte mir vorstellen, dass die
wenigsten von ihnen schon einmal das Kaminholz selbst hergestellt haben
und darum auch die ganzen Arbeitsschritte und Zeitaufwendungen in der
Form so nicht kennen. Vielleicht können sie
jetzt etwas besser nachvollziehen, wenn unser Kaminholz
folgende Preise erzielen muß. Ach nee, halt stopp, vorher bitte noch ein
paar Zeilen der Aufklärung durchlesen. Gute Frage, denn die Ansichten sind doch
recht unterschiedlich. Es gibt z.B. Schüttraummeter, Wagenmeter,
Schüttgutraummeter, vollgeworfene Gitterboxen oder andere Mogelpackungen.
Ein Raummeter ist immer ein Kubikmeter voll
mit gestapeltem Holz!!!! |